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EINFÜHRUNG - Projektidee Soziales Dorf im Mühlenkreis
Die ersten Gedanken an ein sozial-nachhaltiges und ökologisches Dorf als Wohnprojekt nicht nur für sozial Benachteiligte sind gut ein Dreiviertel Jahr nach Einführung von Hartz IV im Herbst 2005 entstanden. Seitdem ist die Vision weitergedacht worden und hat eine Menge SympathisantInnen gefunden.
"An einem sozialen Projekt auf dem Land mitzuarbeiten ist der Traum jedes zweiten Sozialarbeiters," drückte es eine Bekannte aus, die selbst im sozialen Bereich tätig ist.
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Kurzfassung

Gesundheitskonzept

Lizenzhinweis (CC)

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Forenposting
"Keine Armee kann eine <br/>Idee aufhalten, deren Zeit <br/>gekommen ist."
"Keine Armee kann eine
Idee aufhalten, deren Zeit
gekommen ist."
● Soziale Wohnsiedlung, Ökolandbau und mehr
● Größe, Eigenschaften
● Dorfzentrum, Einrichtungen & Mobilität
● Gemeinschaftswohnen in Nachbarschaft
● Zukunftsthema Gesundheitsvorsorge
● Beschäftigung: Dauerarbeitsplätze

● Soziale Nachhaltigkeit
● Anders Wirtschaften: Soziale Unternehmen
● Offen für andere
● Landherberge
● Entwicklung ländliche Region

● INFOS ZUR PROJEKTIDEE
● WISSEN
● Infos zu den Sachthemen

● .. zurück zu / gehe zu ..

FOTO: Pixelio / RainerSturm
ZITAT: Viktor Hugo

Lage: Ecke rechts oben in <br/>Nordrhein-Westfalen
Lage: Ecke rechts oben in
Nordrhein-Westfalen
Soziale Wohnsiedlung,
Ökolandbau, Zentrum und Hofladen

Die Vorstellung ist, einen größeren landwirtschaftlichen Hof im Mindener Land zu einer sozial-nachhaltigen Wohnsiedlung mit ökologischem Land- und Gartenbau, einem kulturellen und soziokulturellen Gemeinschaftszentrum, Ökokantine und eigenem Hofladen sowie einer Landherberge umzubauen (Minden | Landkreis | Region | Karte).

Das Angebot Wohnen, Leben und ggf. Arbeiten in dem nachbarschaftlichen Wohnprojekt richtet sich dabei an Erwerbslose und andere sozial Benachteiligte Menschen, die einen Ausstieg aus dem Teufelskreis von Armut und Ausgrenzung, (dauerhafter) Arbeitslosigkeit, hohem gesellschaftlichen und Leistungsdruck suchen - oft begleitet von Verlust an Lebensfreude und Schaffenskraft, Daseinskrisen und schleichender Entwicklung bzw. Verschlimmerung von Krankheiten.
Das ist im Wesentlichen die Grundidee des Sozialen Dorfes im Mühlenkreis. Der Begriff Dorf ist dabei im Sinne von Gemeinschaft zu verstehen, nicht im kommunalen Sinn.

Im Sinne ganzheitlicher Gesundheit ist vorgesehen, auf dem Dorfgelände Heilpraktiker bzw. Ärzte mit naturheilkundlicher Ausbildung anzusiedeln. Nach neueren Überlegungen sollen auch konventionelle Therapiemethoden zur Anwendung kommen.
Klar, ob Behandlung überwiegend durch Alternativmedizin tatsächlich ins Soziale Dorf einziehen wird, beantwortet sich erst dadurch, ob bei Heilpraktikern, naturheilkundlichen Ärzten bzw. Fachleuten für TCM, Ayurveda, Heilpflanzen-, Aromatherapie bzw. anderen Teilgebieten der alternativen Medizin (Komplementärmedizin) ein Interesse an einer Praxis im ländlichen Bereich des Kreis Minden-Lübbecke besteht.
Aber die Initiative ist da zuversichtlich, denn immerhin folgen schon viele offenbar interessierte Mediziner den Twittern der Projektidee.

Mehr zum Thema Gesundheitsprojekt in einem Absatz unten.

GRAFIK: Wikimedia Commons
LETZTE AKTUALISIERUNG: 7. September 2010


Sieben Linden in der <br>Altmark (Sachsen-Anhalt)
Sieben Linden in der
Altmark (Sachsen-Anhalt)
Soziales Dorf: Größe & Eigenschaften

In Anlehnung an die Größenangaben bei 'Keimblatt Ökodorf' wird als Lebensraum für ca. 80 - 150 Menschen bisher von einer geschätzten Fläche von 40 - 60 Hektar ausgegangen.
Unabhängig von der tatsächlichen späteren Gesamtfläche ist für die Projektidee von Bedeutung, daß rund um Dorfzentrum und Wohnbereiche sowie an anderen Stellen genügend große Freiflächen zur Nutzung durch die BewohnerInnen vorhanden sind. Damit spätere Erweiterungen möglich sind, sollte dieser Dorfbereich allein grob geschätzt 3 - 4 Hektar groß sein.

Landwirtschaft und vorgesehener Gartenbau sollen vollständig auf Bioanbau umgestellt werden. Das ermöglicht den ökologischen Anbau von Feldfrüchten, Obst, Gemüsen und bei uns üblichen Heilpflanzen sowie auch Kräutern, Wurzeln und Früchten der traditionell chinesischen Heilkunde (TCM) und der indischen Ayurveda.

Die Engergieversorgung soll durch erneuerbare Energien erfolgen - und zwar weitgehend, sofern technisch machbar und sinnvoll, vollständig.
Nach bisherigen Überlegungen sind Solarenergie und Biomasse sind die erste Wahl. Windenergie wird nur dann zum Einsatz kommen, wenn Windkraftanlagen in der Umgebung allgemeine Akzeptanz finden - andernfalls wird darauf verzichtet.

Die Bebauung des gesamten Dorfes soll nach den Grundsätzen der Permakultur geplant und durchgeführt werden.


ANMERKUNG: Nach den Begriffserklärungen bei Wikipedia, ist der ökologische Teil dieses Gesundheitsprojektes als Mischform aus Ökosiedlung und Ökodorf zu verstehen: Ökologisches Handeln soll kein unbedingtes Muß für alle Lebensbereiche sein, sondern ein anzustrebendes Ziel, dem Zeit zur Entwicklung gegeben werden soll.

FOTO: Sieben Linden
LETZTE AKTUALISIERUNG: 20. August 2010

Sieben Linden
Sieben Linden
Dorfzentrum, Gemeinsschaftseinrichtungen
& Mobilität

Ein Anwesen dieser Größe und vielfältigen Nutzung benötigt Gemeinschaftsbereiche. Eine geräumige Kantine wird gebraucht, eine Information mit Empfangsbereich und ein Bereich für organisatorische und Verwaltungsarbeiten sowie für die wichtige (nicht zu unterschätzende) Öffentlichkeitsarbeit.

An Gemeinschaftsräumlichkeiten zur allgemeinen Benutzung erscheint außerdem ein Dorfcafe mit Tischen im Freien, eine Bibliothek und ein Mehrzweckraum für Filmvorführungen und Fernsehabende sinnvoll. Eine kleine Kapelle wurde von einer jungen Frau aus Minden angeregt.
Also, das Soziale Dorf muss ein soziales und kulturelles Gemeinschaftszentrum, ein Zentrum bekommen. Die nähere Ausgestaltung über das oben Genannte hinaus soll an dieser Stelle offen bleiben. Die oben genannten Gestaltungsanregungen vermitteln einen Eindruck, wie das Dorfzentrum später aussehen soll.


Ein weiterer Punkt soll an dieser Stelle angesprochen werden, da es sich auch um eine gemeinschaftlich zu lösende Aufgabe handelt. Es geht um die Mobilität der BewohnerInnen, ein nicht zu unterschätzender Punkt.
Die allermeisten Menschen in Hartz IV oder vergleichbarer Einkommenssituation haben kein eigenes Kraftfahrzeug. Busverbindungen sind in ländlichen Gebieten zwar meist vorhanden, allerdings verkehren diese häufig nur in mehrstündigen Abständen.
Man wird nicht darum herum kommen, Fahrten in den nächstgelegene Stadt oder die Kreisstadt Minden mit einem Kraftfahrzeug zu unternehmen. Ohne Auto wird es nicht gehen.
Die Lösung des Problems heisst Carsharing, und diese Lösung scheint eine recht praktikable zu sein - mehr dazu hier.

FOTO: Sieben Linden
LETZTE AKTUALISIERUNG: 3. April 2010


Tägliche Öko-Gerichte in der Gemeinschaftskantine
Tägliche Öko-Gerichte in der Gemeinschaftskantine
Gemeinschaftswohnen in Nachbarschaft

Es gibt verschiedene Formen gemeinschaftlichen, oft in Nachbarschaften organisierten Wohnens. Die bekannteste Form, reine Ökodörfer bzw. Ökosiedlungen, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein.

Die Besonderheit dieser Gemeinschafts- und Lebensraumidee ist, daß es sich schwerpunktmäßig an Menschen richtet, die von Langzeitarbeitslosigkeit oder vergleichbaren Lebensumständen - Erwerbsunfähigkeit in Grundsicherung nach SGB 12, Geringverdienst, Selbständigkeit mit aufstockendem ALG2, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit - betroffen sind und für längere Zeit einen Lebensraum brauchen, um Abstand zu gewinnen, wieder Lebensmut zu fassen, Lebenskräfte und ein neues Selbstvertrauen aufzubauen.

Beim Sozialen Dorf handelt es sich auch um ein Gesundheitsprojekt, das sich an der schwierigen Lebenslage von Langzeiterwerbslosen orientiert. Die Betroffenenen brauchen meist viel Zeit und Gelegenheit zur persönlichen Regenerierung, ggf. und auf eigenen Wunsch mit naturheilkundlicher, der Unterstützung durch Sozialarbeiter oder anderer.
Es gibt daher keinelei Verpflichtung zu Tätigkeiten oder Mithelfen auf dem Hof. Jede Mitwirkung, Mithilfe geschieht auf rein freiwilliger Basis. Die Philosophie des Dorfes setzt hier auf die natürlichen, ureigenen Antriebskräfte der Menschen.

FOTO: Weserstadt-Minden.de
LETZTE AKTUALISIERUNG: 3. April 2010


Webseite 'Gesundheitliche <br/>Chancengleichheit'
Webseite 'Gesundheitliche
Chancengleichheit'
Das Zukunftsthema Prävention
(Gesundheitsvorsorge)

Die Aufgabe Vorsorge (Prävention) im Gesundheitswesen - besonders dabei die Primärprävention bei benachteiligten Gruppen, ist derzeit nicht in der aktuellen öffentlichen Diskussion, unter Fachleuten aber als Zukunftsaufgabe seit Jahren bekannt.

Ein soziales & ökologisches Wohnprojekt wie dieses bietet sich für Forschungen in der Gesundheitsvorsorge an. Mit dem Sozialen Dorf hier soll ein Lebensraum- und Gesundheitsprojekt entstehen, das auch erfahrungswissenschaftlichem Arbeiten entgegenkommt und in der besonderen Ausgestaltung in Deutschland wohl kein zweites Mal anzutreffen sind.
Die Primärprävention bei sozial Benachteiligten wäre nur ein mögliches Forschungsgebiet. Weitere vorstellbare aus dem Bereich Gesundheitwesen wären beispielsweise die Auswirkungen vollständig ökologischer Ernährung, nachhaltig-ökologischer Lebensbedingungen und eines sozial-nachhaltig gestalteten Lebensraumes.
Wie man sieht auch vorstellbar für die Nachhaltigkeitsforschung.

Dieser Gedanke war es übrigens, der dazu führte, daß schon zu Anfang eine Landherberge mit Seminarräumen in die Projektidee eingefügt wurde - ein paar Sätze zur Herberge weiter unten.


Die Lage des beabsichtigten Sozialen Dorfes in einem Landkreis der Gesundheitsregion OWL passt sicher gut in die regionale Entwicklungsstrategie für Ostwestfalen-Lippe.

SCREENSHOT: Projektidee Soziales Dorf


Noch in der Entstehung: KEIMBLATT (Österreich)
Noch in der Entstehung: KEIMBLATT (Österreich)
Beschäftigung: Dauerhafte Arbeitsplätze

Erwerbsfähigen BewohnerInnen in ALG1 oder ALG2 stehen im Sozialen Dorf eine Auswahl an Möglichkeiten der Teilnahme an Dorfaktivitäten wie auch des Wiedereinstiegs in dauerhafte entlohnte Arbeit bereit.
Das können konkret Tätigkeiten auf dem Ökobauernhof, im Hofladen, dem Werkstattbereich, in der Organisation und Verwaltung, der eigenen Gemeinschaftskantine oder in anderen Bereichen sein.

Die Anzahl an Arbeitsstellen, die in den verschiedenen Bereichen des Dorfes entstehen, kann an dieser Stellen nur grob geschätzt werden. Als Anhaltspunkt soll hier unverbindlich die Zahl von 15 - 20 Vollzeitstellen sowie etwa 10 - 20 Teilzeit- oder Saisonbeschäftigungen genannt werden.


Bei Bedarf ist sicher überlegenswert, für interessierte "Auswärtige" eine Stelle für ein Praktikum oder soziales Jahr einzurichten. Im Sinne ökonomischer Nachhaltigkeit ist gegenüber PraktikantInnen bzw. FSJlerInnen auf fairen materiellen Ausgleich, sprich Unterkunft, Verpflegung und / oder finanzielle Entlohnung zu achten - was in der heutigen Zeit viel zu oft nicht der Fall ist.
Nachhaltigkeit bedeutet auch Fairness gegenüber MitarbeiterInnen!

FOTO: Keimblatt Ökodorf


Geselligkeit und Feiern - <br/>auch das kann <br/>nachhaltig sein
Geselligkeit und Feiern -
auch das kann
nachhaltig sein
Nachhaltigkeit - vor allem soziale Nachhaltigkeit ..

Das Soziale Dorf wird in allen Bereichen nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit gestaltet. Das erklärte Ziel ist ein Zukunftsprojekt konsequenter sozialer, ökologischer und volkswirtschaftlicher Nachhaltigkeit in ländlicher Gegend.

Im Drei-Säulen-Modell bedeutet Nachhaltigkeit "das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen". Oft genug aber wird Nachhaltigkeit fälschlicherweise auf die Diskussion um die Erhaltung von Umwelt und Natur reduziert. Der Begriff Soziale Nachhaltigkeit ist daher weniger bekannt, Nachhaltigkeitsziele oft nur sehr allgemein formuliert oder auf einzelne Personengruppen beschränkt.

Das zentrale Anliegen dieser Dorfidee ist ein sozial nachhaltiges Wohn- und Lebensraumprojekt im ländlichen Raum von Minden-Lübbecke. Das Wohlergehen von Arbeitslosen und anderen von Armut betroffenen Menschen - und damit ihr körperlicher & seelischer Gesundheitszustand - ist das zentrale Ziel dieser Nachhaltigkeitsaufgabe.

Der Projektansatz Soziales Dorf ist multikulturell, generationsübergreifend und offen für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten (multisozial). Hier kann der arbeitslose männliche Single über 50 genauso leben wie der überzeugte Natur- & Ökofreak mit Partnerin, die junge afrikanische Köchin aus dem Sudan mit Ehemann und Kindern, der rollstuhlfahrende Herr im fortgeschrittenen Lebensalter oder die junge Alleinerziehende mit ihren Kiddies.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit wird beispielsweise auf die Ernährung durch Versorgung aller DorfbewohnerInnen mit ökologischen Lebensmitteln angewendet. Ein weiteres Beispiel sind umweltfreundliche dorfeigene PKWs und deren Nutzung im Carshing - Mehr zum Thema in einem späteren Beitrag.


Zum Thema Nachhaltigkeit und Bildung sicher erwähnenswert, daß Minden im Sommer 2009 Stadt der UN-Dekade 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' 2009 / 2010 geworden ist.
Die deutsche BNE-Kommission hatte die Stadt Minden regelrecht zur Bewerbung als Minden im Sommer 2009 Dekadestadt gedrängt. Der Hintergrund ist, daß es in der Stadt nicht weniger als fünf anerkannte UN-Dekadeprojekte gibt, und überhaupt soziales, bürgerschaftliches Engagement besonders der Oberen Altstadt von Minden eine lange Tradition hat.
Der Ideengeber für das Soziale Dorf wohnt rein zufällig auch dort. icon_wink

FOTO: Weserstadt-Minden.de
LETZTE AKTUALISIERUNG: 3. April 2010


Workshop über Solidarische <br/>Ökonomie, Sozialforum 2007 <br/> in Cottbus
Workshop über Solidarische
Ökonomie, Sozialforum 2007
in Cottbus
Anderes Wirtschaften: Die sog. Soziale Ökonomie

Die Idee Soziales Dorf beinhaltet auch wirtschaftliche Aktivitäten wie den Ökobauernhof, Hofladen und ggf. auch den Anbau von Heilkräutern für naturheilkundliche Verwendung. Das Wirtschaften soll dabei nach dem Muster sog. Sozialer Unternehmen (Soziale Betriebe) verwirklicht werden.

Das andere Wirtschaften sozialer Unternehmen ist vor vielen Jahren unter dem Eindruck anhaltender Massenarbeitslosigkeit in Deutschland entstanden, und mit dem Ziel unterhaltssichernde Dauerarbeitsplätze zu schaffen.
Die Besonderheit der Sozialen Ökonomie (Solidarische Ökonomie) gegenüber der normalen Privatwirtschaft ist, daß auf ein Erwirtschaften von Gewinnen verzichtet wird bzw. Unternehmensprofite explizit nicht im Vorgrund stehen.

FOTO: Weserstadt-Minden.de


UNESCO Aktionstag 2008: <br/>Kinder aus dem Kreis
UNESCO Aktionstag 2008:
Kinder aus dem Kreis
Soziales und Ökodorf auch offen für andere .....

Für Schulen aus dem Kreis kann die Möglichkeit bereitgestellt werden, daß Kinder / Schulklassen das Soziale und ökologische Dorf regelmäßig als Lern-Spielort nutzen können - selbst und besonders auch während der Entstehungsphase des Sozialdorfes - eine meiner Ansicht nach sehr reizvolle Ergänzung für Grundschulen und Hauptschulen mit offenen Ganztag.

Die moderne Pädagogik bemüht sich immer mehr, individuell auf Kinder einzugehen, auch die Fähigkeiten jenseits des Klassenzimmer in den Erziehungsauftrag einzubeziehen. Die Mindener Eine-Welt-Schule beispielsweise hat sich damit bereits einen Namen gemacht.
Was bietet sich da mehr an, als ein großräumiger sozial & ökolögischer Lern-Spielort auf dem Lande als Ausgleich zum geschlossenen Klassenzimmer ?


Grundsätzlich soll das Projekt multikulturell ausgestaltet sein, für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten (multisozial) offen und generationsübergreifend sein - eben auch für ganz kleine und Schulkinder wie auch für junge Leute in der schulischen Bildung, in Praktikum oder Ausbildung.

FOTO: Weserstadt-Minden.de


Landherberge: Aus mehreren Gründen ..

Die Konzeption dieses okoSozialen Dorfes stellt ein Pilotprojekt der sozialen Nachhaltigkeit und für das Gesundheitswesen dar, eine Projektidee, die in der konsequenten Umsetzung von Betroffenenerfahrungen in Deutschland vermutlich einzigartig sein wird.
Depressionen und depressive Störungen nehmen immer mehr zu. Sozial benachteiligten Menschen sind besonders häufig davon betroffenen. Daher sollen Prävention und ganzheitliche Behandlung von Depressionen durch Alternativmedizin zentraler Schwerpunkt des Gesundheitskonzeptes werden.

Hier gilt es Erfahrungswerte aus der praktischen Gesundheitsvorsorge und ggf. ganzheitlichen Behandlung weiterzuvermitteln,


Einzelheiten mit interessierten Fachleuten vor Ort diskutieren zu können und breite Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.
Kurz, es werden Unterkünfte benötigt, die für mehrtägige Besuche auch von Gruppen Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellt.

Darüberhinaus werden für Vorträge und Vorführungen, für stundenweise Diskussionen bis zu mehrtägigen Lehrgängen Seminar- und Mehrzweckräume benötigt.

Ein Angebot an Ökogastronomie in einer Landherberge würde dem Mühlenkreis ein neuartiges Angebot schaffen, das auch aus touristischer Sicht reizvoll ist. Tages- / Wochenendbesuche oder Kurzurlaube im sozialen Ökodorf dürften sicher für nicht wenige Menschen interessant sein.

Ob ein umfangreiches Angebot 'Ferien auf dem Bauernhof' dazu kommt, muß noch genauer überlegt werden ...

NACHTRAG:
Inzwischen gibt es eine Teilidee 'Ferien auf dem Bauernhof für Menschen in ALG2, Sozialgeld bzw. Grundsicherung nach SGB12'. Der Beitrag dazu ist hier nachzulesen.

FOTO: Pixelio / RainerSturm
LETZTE AKTUALISIERUNG: 8. September 2010

Rathaus der Gemeinde Hille <br/>im Mühlenkreis
Rathaus der Gemeinde Hille
im Mühlenkreis
Entwicklungshilfe für die ländliche Nahregion

Ein soziales und Ökodorf dieser Art kann allein durch seine Einzigartigkeit die Entwicklung der Nahregion auf Dauer erkennbar verbessern. Das andere Wirtschaften der Sozialen Ökonomie, Ökoland- und Gartenbau und Nachhaltigkeit allgemein setzen in der ländlichen Umgebung neue Impulse, unterstützen ggf. vorhandene Entwicklungen.

Der Hofladen steht selbstverständlich auch Nicht-Sozialdorflern zum Einkauf von Bioprodukten offen, ebenso die Landherberge für die Abendstunden.

Die Kantine für die BewohnerInnen mit ihrem breiten Angebot an Bio-Gerichten könnte an Abenden und am Wochenende als Landgasthaus dienen.
Das wäre sicher sehr im Sinne des Gedankens offen-für-andere, muß in seinen Auswirkungen allerdings noch genauer durchdacht und diskutiert - auch eine Aufgabe für die permakulturelle Betrachtung.


ANMERKUNG: Das Bild zeigt das Rathaus der Gemeinde Hille in der Mitte des Kreisgebietes von Kreis Minden-Lübbecke.

FOTO: Wikimedia Commons
LETZTE AKTUALISIERUNG: 2. April 2010


Der Twitter @Soziales_Dorf
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INFOS ZUR PROJEKTIDEE


Seiten hier bei 'Hartz IV im Netz' -
Soziales Dorf im Mühlenkreis

Bei Twitter -
Soziales_Dorf | GesPraevention
Beide twittern seit Anfang 2010 aktuell
über die Weiterentwicklung der Projektidee.


Weitere Twitter -
Hartz4ImNetz | SozialeBetriebe


Permakulturelle Gestaltung beinhaltet Vielfalt
Permakulturelle Gestaltung beinhaltet Vielfalt
WISSEN

Wikipedia - Arbeitslosigkeit | ALG_II

Wikipedia -
Existenzminimum | Armut | Milieu der Armut

Wikipedia - Geplante Gemeinschaft
Ökodorf | Ökodorf Sieben Linden


Wikipedia - Alternative Ökonomie
Solidarische Ökonomie

Wikipedia - Nachhaltigkeit
Nachhaltige Entwicklung | Soziale Nachhaltigkeit

Wikipedia - Alternativmedizin

Wikipedia - Permakultur

Wikipedia - Urlaub auf dem Bauernhof

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Wikipedia - Minden | Landkreis
Mindener Land | Ostwestfalen-Lippe

FOTO: Wikimedia Commons / Benutzer Aeggy


WEITERE INFOS

Arbeitslosigkeit, ALG2 -
BAG plesa | Tacheles Sozialhilfe | gegen-hartz.de

Existenzminimum, Sanktionen -
Sanktionsmoratorium | Sanktionen wegbloggen

Armut in Deutschland -
Armutsblog | Soziale Manieren | Gemeinsam gegen Armut

Arbeitslosigkeit & Armut machen krank -
Kongreß Armut & Gesundheit | MALZ Gesundheitsseite


Wohnen, Wohnprojekte, Gemeinschaften -
Ökodorf Sieben Linden | Keimblatt Ökodorf | oekosiedlungen.de | Ecovillages

Anders Wirtschaften, Soziale Unternehmen -
BEST | Akademie solidarische Ökonomie | Verzeichnis Berlin


Entwicklung ländlicher Raum, Stadtentwicklung -

Nachhaltigkeit, soziale Nachhaltigkeit -

Gesundheitsvorsorge, Prävention -
BZgA | Gesundheitliche Chancengleichheit

Alternativmedizin, Naturheilkunde -
Verzeichnis Naturheilkunde | Neue Therapien

Ökologie, Umwelt, Natur -

.................................................................................................

Minden, Minden-Lübbecke, Ostwestfalen-Lippe -
Minden | Landkreis | Mühlenkreis | Bezirk Detmold


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bzw. zu diskutieren besteht in diesem: Forenposting



AUTORENHINWEIS

Autor & Konzeptentwicklung: Detlef Müller, Minden (NRW)

Quelle: 'Soziales Dorf im Mühlenkreis' (bei Hartz IV im Netz)



Rechtshinweis: Urheberrechtserklärung | ERLÄUTERUNG: WOZU DAS GANZE ... ?

DER AUTORENHINWEIS WURDE HINZUGEFÜGT AM:
8. August 2011




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Updated  Friday, April 02, 2010    Written by soziales dorf    11272  reads

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